Archiv | April, 2011

12 von 12 im April

12 Apr

Es ist schon erstaunlich, wie schnell so ein Monat rum geht. Hier nun also die 12 von 12 aus dem April. Der Tag war ein echter April-Tag, zwischen Sonnenschein und Donnergrollen. Ich hatte die Freude zum ersten Mal im Sommersemester wieder in die Uni zu dürfen.

Der Tag fing wunderbar an. Ein Blick vom Balkon versprach Regen. Kalt wars und nass und grau. Bei so einem Wetter macht Aufstehen überhaupt keinen Spaß.

Da hilft nur eine ordentliche Portion Frühstück. Natürlich stilvoll eingenommen vor dem Laptop, um nebenbei noch E-mails lesen zu können.

Ein kurzer Wettercheck bevors aus dem Haus geht – die Sonne hat sich doch tatsächlich hervorgewagt und strahlt mit einem blauen Himmel. Na immerhin die Fahrt zur Uni bleibt trocken. Was sich in einer Stunde doch so alles ändern kann.

Der Innenhof der Uni lacht in voller Blüte. Der ganze Hof war mit den feinen rosa Blütenblättern übersäht. Das hebt die Laune.

Die Augenlider heben sich dann nach einem tiefen Blick in den Kaffeebecher auch so langsam. Der Starbucks-Becher ist eines der besten Geschenke, die ich jemals bekommen habe. Gute Größe, liegt nett in der Hand, hält meistens auch dicht und hat mich schon durch so einige Vorlesungen gerettet.

Ein kurzer Stopp in der Fachschaft, Sache ablegen und Leute treffen. Wer geht mit in die Mensa?

Mittagessen. Kartoffeltaschen mit Kräuterquarkfüllung auf Ratatouille, zum Nachtisch Karamellpudding. Leider in typischer Mensaqualität.

Auf dem Rückweg hat sich der Himmel bereits wieder zugezogen, ein paar Tröpfchen fallen herunter. Unschön, wo man doch die Regenjacke in der Fachschaft gelassen hat.

In der dritten Vorlesung an diesem Tag erspähe ich durch ein Seitenfenster doch noch ein kleines Band blauen Himmels. Leider wurde es eine halbe Stunde danach durch Donnergrollen und dicke Regentropfen abgelöst. Heimfahrt im Regen, wenigstens diesmal mit Jacke.

Daheim dann schnell das Abendessenrezept nachgeschlagen.

Hunger! Für die doch recht ungewöhnlich klingende Komposition erweist es sich als erstaunlich lecker. Trotzdem fehlendem Spiegelei, welches mangels freier Herdplatten und akutem Heißhunger leider ausfallen musste.

Die gute Tat des Tages: 20 Minuten lang einer netten Telefondame von Infratest Fragen über Bonbonmarken mit ja, nein und Zahlen auf einer Skala von 1 bis 5 beantwortet. Faszinierend, wie nervig manche Dingen sein können, die am Computer doch so viel schneller gegangen wären.

 

Wer Lust auf mehr 12 von 12 hat, der gucke bei Frau Kännchen vorbei.

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Aus der Küche: Ingwerkekse

9 Apr

IngwerkekseDa ich noch ein bisschen frischen Ingwer vom Sesamhähnchen übrig hatte, bin ich im Internet auf die Suche nach Verwertungsmöglichkeiten gegangen. Die Zitronen-Ingwerkekse, für die ich dieses Rezept etwas abgewandelt habe, haben ein herrlich frischen Geschmack, der an englische Biscuits erinnert. Zum Tee oder mit einem Glas Milch ein leckerer Snack.

Ingwerkekse
300g Mehl
1 Pck. Backpulver
220g Margarine
140g brauner Zucker
2-3cm Ingwer
1 Pck. geriebene Zitronenschale

Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Ingwer schälen, fein reiben und mit der Magarine, dem Zucker und der Zitronenschale verrühren. Mehl und Backpulver mischen und mit dem Rest von Hand zu einem glatten Teig verkneten.

KeksmusterDen Teig in etwa walnussgroße Kugeln formen und in einigem Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Mit einer Gabel die Kugeln plätten, so dass durch die Zinken ein Kreuzmuster entsteht.

Kekse für ca. 15 Minuten bei 200° in den Ofen schieben, bis sie goldbraun sind.

Ausgekühlte Kekse in einer gut verschlossenen Tupperdose lagern.

cookie stack

Die Kekse sind schnell und einfach gebacken und wirklich lecker. Die wird es bei uns sicherlich noch öfters geben!